Kulturcampus

Aktuelles vom Kulturcampus

Auf dem Kulturcampus (ein Wort, das aus dem Namen des „Campus Bockenheim“ der Goethe-Universität entstanden ist, der trotz seiner Bezeichnung mit Ausnahme der Universitätsbibliothek nicht zum Stadtteil Bockenheim sondern zum Westend gehört) sollen in Nachfolge der Universität viele Kulturinstitutionen (inkl. der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst) und, wenn möglich, ein Zentrum für die Künste (Produktionsstätten und Unterrichtsorte für Musiker, Schauspieler und Tänzer) sowie bis zu 1200 Wohnungen entstehen. Einige Wohnungen sind schon entstanden. Die schwarz-grüne Landesregierung gibt ab 2021 rund 100 Millionen Euro für den Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst an diesem Standort. Im Folgenden findest Du wesentliche Presseartikel zum aktuellen Stand des Projektes.

 

Streit um Kulturcampus beigelegt, FR vom 19.7.2018

"Einigung in letzter Minute: die Stadt Frankfurt und das Land Hessen haben sich auf eine gemeinsame Machbarkeitsstudie zur Zukunft des alten Uni-Campus in Bockenheim verständigt. Es wird geklärt, ob und wie die vom Land geplante neue Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und das von der Stadt gewollte Zentrum der Künste gemeinsam auf dem alten Universitätsgelände gebaut werden können." Zum Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 19. Juli 2018 geht es hier.

 

Festival "Revolte + Experiment - Kulturcampus im Aufbruch" des Offenen Haus der Kulturen

"Was macht ein gutes (städtisches) Zusammenleben aus? An kaum einem Ort in Frankfurt wurde wird diese Frage immer wieder so laut und nachhaltig gestellt wie auf dem seit einiger Zeit sogenannten Kulturcampus – dem Gebiet zwischen Bockenheimer Depot und Senckenberg Museum, zwischen Studierendenhaus, Institut für Sozialforschung und Universitätsbibliothek. Hier dachten Adorno und Habermas über Kunst und Gesellschaft nach, hier erkämpften und erprobten Generationen von Studierenden „den Geist der realen und tätigen Demokratie“ (Horkheimer). Hier führten Nam June Paik und andere Größen der Fluxus- und Happening-Szene Aktionen durch, hier setzte das Senckenberg Institut bereits in den 1970ern einen grünen Schwerpunkt auf die Umweltforschung. Und vom ehemaligen TAT im Bockenheimer Depot gingen avantgardistische Impulse in eine internationale Theater- und Performanceszene aus. Die Veranstaltungsreihe Revolte + Experiment - Kulturcampus im Aufbruch will daran erinnern – und will zugleich viel mehr als das: nämlich zeigen, dass nichts davon vorbei ist." Zum ausführlichen Programm geht es hier.

 

 

Jüdische Akademie kommt auf den Kulturcampus, Focus vom 9.2.2018

"Der Zentralrat der Juden in Deutschland beabsichtigt die Errichtung einer Jüdischen Akademie in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main. In intensiven Gesprächen mit der Stadt sowie der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding konnte dafür als geplanter Ort der südöstliche Abschluss des Kulturcampus an der Senckenberganlage mit einem ehemaligen Professorengebäude und einem angrenzenden freien Grundstück ausgewählt werden." Zum Artikel auf Focus online vom 9. Februar 2018 geht es hier.

 

Kulturdezernentin will Machbarkeitsstudie für Übergangsbühne für das Schauspiel

Frankfurt's Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) kündigte in der 16. Sitzung des Kultur- und Freizeitausschusses am 30. November 2017 an, dass sie mit dem Land in einer Machbarkeitsstudie prüfen wolle, ob auf dem Kulturcampus im Westend eine Zwischenspielstätte für das Schauspiel errichtet werden kann. "Diese kann später dazu dienen, verstreut in der Stadt liegende Kulturinstitutionen wie das Ensemble Modern oder die Dresden Frankfurt Dance Company unter einem Dach zu vereinen." Näheres zu den Entwicklungen bei den Frankfurter Bühnen in der FR vom 30.11.2017 und der FNP vom 1.12.2017.

Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD)

 

 

 

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